Montag, 20.11.17
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Interpretation und Fallbeispiele

In meiner Praxis sind immer wieder Patienten, welche über Beschwerden klagen ohne den adäquaten schulmedizinischen Befund hierzu. Die schulmedizinische Diagnostik wie Blutparameter, Sonografie oder Röntgen, kann erst einen pathologischen Befund zeigen, wenn ein Organschaden vorhanden ist. Hier liegen die Chancen der naturheilkundlichen Diagnostik! Denn zwischen einer funktionellen Störung und dem Organdefekt können Jahre liegen und oft spürt der Betroffene das Geschehen. Leider werden diese Patienten immer wieder in die psychosomatische Schiene abgeschoben und in Ihren Beschwerden nicht ernst genommen. Mit der Irisdiagnostik hingegen können wir eine Organschwäche erkennen, bevor es zur Erkrankung kommt und durch gezielte Entlastung bzw. Stärkung des Organismus einen Defekt vermeiden.

Zur Erklärung hierzu drei Beispiele aus meiner Praxis:

1. ein 55jähriger Mann kommt auf Bestreben seiner Ehefrau zur Irisdiagnostik. Im Auge ist als gravierendster Prozess eine Fettstoffwechselstörung zu sehen, denn beide Augen haben einen Lipidhügel nasal liegend und zirkulär um die Iris den grauen Rand als Zeichen von Cholesterineinlagerungen in den Blutgefäßen. Zusätzlich hatte die Pupille einen Hochstand und im Bereich der Gehirnzone war die Iris abgeflacht. Der Patient allerdings lächelte über meine Interpretation, denn er habe gute Fettwerte im Blut und keinerlei Symptomatik einer Durchblutungsstörung. „Ich bin nur meiner Frau zuliebe gekommen“ sagte er und verlies die Sprechstunde. Mein Ratschlag zum Kardiologen zu gehen, schoss er in den Wind.
Drei Monate später ruft mich seine Ehefrau an: ihr Mann war eine Woche zuvor aus heiterem Himmel bewusstlos zusammen gebrochen, kam notfallmäßig ins Krankenhaus und musste sogleich am offenen Herzen operiert werden.

2. eine 25jährige Studentin mit chronischer Migräne stellte sich bei mir vor. Sie litt seit der Pubertät an schweren Migräneattacken - mindestens einmal wöchentlich - welche auch durch Schmerzmittel kaum mehr beeinflussbar waren. In der Iris war eine starke Krampfkonstitution zu sehen. Die Magen-Darmkrause war zu eng, was zu Passageschwierigkeiten und Einlagerungstendenzen des Darminhaltes mit der Tendenz zur Autointoxikation führt und sie hatte partiell bis zu fünf Krampfringen und vier Solarstrahlen vom Darm zum Kopfbereich ziehend. Durch natürliche Spasmolytika, Magnesium, B-Vitamine und der Sanierung des Darmmilieus über die Colon-Hydro-Therapie erholte sich die Patientin.

3. ein 32jähriger Mann kommt zur Prophylaxe zur Irisdiagnose. Er habe keine körperlichen Beschwerden außer dass er immer müde und nervlich angespannt sei. Im Auge war die Leberzone deutlich aufgehellt und erstaunlicherweise eine beginnende cerebrale Durchblutungsstörung zu sehen. Ich konnte mir diese Zeichnung nicht erklären, da der Patient sich seit 5 Jahren vegetarisch ernährte und untersuchte daraufhin die Blutparameter. Es ergab sich eine hochgradige Hypertriglycerinämie    (> 1100 mg/dl) in Verbindung mit einem erhöhten Cholesterinwert sowie erhöhte Transaminasen. Nach erfolgter Therapie mit der große Sauerstoff/Ozon-Eigenblutbehandlung, UVB-Blutbestrahlung,  Chelattherapie, Aminosäureninfusionen sowie Phytotherapeutika, normalisierten sich der Blutfettspiegel und die Leberwerte.

 

Autorin: HP Esther Trottmann