Montag, 20.11.17
2004 by www.QITOM.DE
Herzlich Willkommen > Die Irisdiagnose - ein Schlüssel ins Innere des Menschen > Die Irisdiagnose - Artikel erschienen in REPORT NATURHEILKUNDE (April 2006) für Fachpublikum > Iriszeichen

Iriszeichen

Nach der Konstitutionslehre gehen wir nun weiter in Tiefe der Irisdiagnostik. Da die Irisdiagnostik ein sehr weites Feld umfasst, möchte ich hier nur auf die auffälligsten Zeichnungen eingehen. Als erstes die eingelagerten Farbpigmente: a) gelb = Nierenschwäche; b) orange = Pankreasinsuffizienz, sowohl exogen wie endogen; c) braun = gestresste Leber; d) schwarz = deutliche Stoffwechselbelastung des Organismus; das schwarze Pigment wird von einigen Iridiologen sogar als krebsverdächtig angesehen. Ich persönlich bin mit dieser Interpretation sehr vorsichtig! Je mehr Pigmente in der Iris liegen und je stärker die Farbgebung, umso gravierender ist die Organschwäche bzw. Erkrankung. Pigmente sind topolabil, d.h. ihre genaue Position in der Iris spielt keine so große Rolle wie die eigentliche Farbe. Nur wenn die Pigmentierung auch noch direkt auf dem betroffenen Organareal liegt - z.B. ein brauner Fleck im rechten Auge bei 7.00 Uhr auf dem Leberareal – ist dies als deutliche Prozessverstärkung zu erkennen.
Die weiteren Iriszeichen betreffen dann die eigentlichen Organzonen. Jede Veränderung des Irisstomas ist ein Hinweis: Abdunkelungen, Aufhellungen, Verengung, Erweiterung (z.B. der Krause), Krampfringe, Solarstrahlen, Tophi, Lakunen, Krypten, Waben, Entrundungen sowohl des Pupillensaumes, der Pupille, der Krause und des Irisrandes, Vaskularisationen, Arcus Lipoides, u.v.m.
Außerdem sieht sich der Irisdiagnostiker immer das ganze Auge an: sind da Bilirubineinlagerungen? Lipidhügel? Vaskularisationen? Schlupflider? u.a.