Freitag, 24.11.17
2004 by www.QITOM.DE
Herzlich Willkommen > Die Irisdiagnose - ein Schlüssel ins Innere des Menschen > Die Irisdiagnose - Artikel erschienen in der BIO (Februar/März 2005) für Interessierte und Patienten

Die Irisdiagnose - Artikel erschienen in der BIO (Februar/März 2005) für Interessierte und Patienten

Die Spur durch die Jahrtausende

Die Beobachtung der Augen und ihrer Veränderungen haben auf die Menschen seit langem eine besondere Anziehungskraft. In der alten europäischen Medizin bei Hippokrates und bei Philostratus, der im 3. Jahrhundert vor Christus lebte, finden wir ebenso wie in der chinesischen Medizin Quellen die sagen, man erkenne den Charakter eines Menschen aus den Augen. Im 12. Jahrhundert nach Christus gibt Hildegard von Bingen eine längere Abhandlung über das Auge als Spiegel seelisch-körperlicher Wechselwirkungen heraus. Über 400 Jahre später im Jahr 1670 erschien in Dresden ein Buch von Philippus Meyen aus Coburg, das als erstes Werk der Neuzeit beschreibt welche Organe sich in welchem Bereich der Iris widerspiegeln: der Kopf im oberen Teil der Iris, der Magen ringförmig um die Pupille in der Mitte der Iris, die Leber rechts und das Herz und die Milz links. Diese Einteilung trifft im Großen und Ganzen auch heute noch zu, wurde allerdings weiter ergänzt und verfeinert. Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts war die Beobachtung der Augen Teil einer Ganzheitsschau, die auch die Antlitz-, Harn-, Hand- und Nageldiagnose mit einbezog, und die offiziell von den Ärzten zur Diagnosefindung herangezogen wurde. Als sich immer mehr die Spezialisierung auf einzelne Fachbereiche durchsetzte wurde dieser ganzheitliche Ansatz verlassen. Auch in der Irisdiagnose kam es sozusagen zu einer Spezialisierung- wobei jedoch das Verständnis um das Zusammenwirken der verschiedenen Organsysteme bewahrt blieb. Als Begründer der „neuzeitlichen“ Irisdiagnose, die bis heute nachwirkt, gilt der ungarische Arzt Ignaz von Péczely, der 1880 in deutscher Sprache seine „Entdeckungen auf dem Gebiet der Naturheilkunde, Anleitung zum Studium der Diagnose aus dem Auge“ veröffentlichte.      
Welchen Einfluss dieses Werk und die sich weiter entwickelnde Irisdiagnose auf die nachfolgenden Generationen der Naturheilkunde hatte, wird vielleicht am besten daran deutlich, dass mehrere heute noch produzierende naturheilkundliche Pharmafirmen ihren Ursprung in der Irisdiagnose haben. Dazu zählen so bekannte Firmen wie Pascoe, Truw und Madaus. So schickte beispielsweise der Irisdiagnostiker und Pastor Felke seine Patienten mit einem individuellen Rezept, dessen Zusammensetzung er aus den Besonderheiten des Irisbefundes des jeweiligen Patienten ableitete zu dem Apotheker Pascoe. Dieser erkannte in dem für die damalige Zeit von Felke ausgeübten neuen Verfahren -verschiedene sich ergänzende homöopathische Einzelmittel zu einem sogenannten homöopathischen Komplexmittel zu vereinen- einen neuen Weg wirksame und gut verträgliche Medikamente herzustellen. Die positiven Erfahrungen die mit diesen Medikamenten gemacht wurden veranlassten den Apotheker Pascoe ein erfolgreiches homöopathisch-pharmazeutisches Unternehmen zu gründen. Ähnlichen Einfluss hatten Irisdiagnostiker bei der Gründung weiterer naturheilkundiger Firmen. Die Tatsache, dass die Irisdiagnose zur Entstehung erfolgreicher Medikamente beigetragen hat, die bis heute zur Anwendung kommen, ist quasi ein indirekter Wirksamkeitsnachweis der Irisdiagnose.

Untermenü