Montag, 20.11.17
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Warum funktioniert die Irisdiagnose?

Die Frage  wieso sich das Innere des Menschen im Auge widerspiegelt blieb lange Zeit ungeklärt. Erst Dr. med. Walter Lang beantwortete diese Frage in einem ebenfalls 1954 erschienenem Buch. Dort führt er aus, dass die Iris sich bei der Entwicklung des Embryos im Mutterleib als eine Ausstülpung des Zwischenhirns bildet. Als Zwischenhirn wird ein Bereich im Gehirn bezeichnet, der zwischen Großhirn und Rückenmark liegt. Dort liegen Zentren des vegetativen Nervensystems die für die Steuerung und Funktion der Organe zuständig sind und die auch Nervenimpulse als Antworten von den inneren Organen erhalten. Vom Zwischenhirn aus bestehen Nervenbahnen zur Iris als einzigem von außen sichtbarem Teil des Gehirns. Über diese Nervenbahnen werden Impulse zur Iris weitergeleitet und „zeichnen“ sozusagen die Iris. Auf diese Weise hinterlassen die Steuerung der Organe durch das vegetative Nervensystem sowie die Auswirkung von störenden Einflüssen auf die inneren Organe ihre Spuren in der Iris ihre Spuren und werden für den aufmerksamen Beobachter sichtbar.   
Der zweite wesentliche Vorteil der Irisdiagnose ist die Möglichkeit das Bindegewebe direkt zu betrachten, was mit keinem anderen Verfahren so gut möglich ist, wie mit der Irisdiagnose. Die Iris wird im Mutterleib während der embryonalen Entwicklung aus dem gleichen Ausgangsgewebe aufgebaut, wie das Bindegewebe, das an allen anderen Stellen des Körpers von Haut und Schleimhaut bedeckt ist und einer direkten Beobachtung nicht zugänglich ist. Aus den Stammzellen des Bindegewebes entwickeln sich verschiedene Gewebe: Sehnen, Knorpel, Knochen, Fettgewebe, sowie freie Bindegewebszellen, die aus dem Blut ins das umliegende Gewebe einwandern können und als Bestandteil des Immunsystems Krankheitserreger, kranke Zellen und Zellreste zur Ausscheidung führen können. Darüber hinaus bildet das Bindegewebe die Zwischenzellsubstanz, das so genannte Mesenchym, das oft auch als Matrix oder Grundsystem bezeichnet wird. Diese Matrix kann man sich wie ein feingewebtes Netz vorstellen, das die Zellen und Organe umkleidet, und durch das die einzelne Zelle mit den Blutbahnen, Lymphgefäßen und den Nervenfasern in Kontakt steht. Über diese bindegewebige Matrix erfolgt die Versorgung der Zelle mit Nährstoffen, Hormonen und Nerveninformationen, sowie die Entgiftung der Zelle von Abfallprodukten des Stoffwechsels. Wird dieses Bindegewebe durch Stoffwechselschlacken, Säuren, Schwermetalle, Medikamentenrückstände oder Konservierungsmittel überlastet, dann ist die Zellversorgung und -entsorgung gestört. Das kann zu Allergien, Entzündungen, Knotenbildungen und  „Verschleißerkrankungen“ führen.  Den Zustand  des Bindegewebes und indirekt auch den Grad der Verschlackung kann man an der Iris beobachten, da die Iris der einzige Ort im Körper ist an dem das Bindgewebe offen zutage tritt ohne die sonst überall vorhandene schützende Hautschicht.  Daraus können wertvolle Informationen gewonnen werden, noch bevor körperliche Krankheitssymptome auftreten. Dies bietet ideale Vorraussetzungen für eine gute Vorbeugung, die nicht nur allgemeingültige Ratschläge umfasst, sondern eine individuelle Behandlung ermöglicht. Oder anders gesagt: Wer gelernt hat in der Iris zu lesen, der erkennt den Weg des Menschen der ihn in die Krankheit führen kann und auch wieder aus der Krankheit heraus.