Freitag, 24.11.17
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UVB-Blutbestrahlung

Sonnenlicht für unser Blut

Bereits im Altertum wurde die Wirkung der Sonnenstrahlen zu medizinischen Zwecken eingesetzt. Im Jahre 1800 begann mit der Entdeckung der Infrarotstrahlung – einem wirkungsvollen Teilspektrum des Sonnenlichtes - die neuzeitliche Lichtforschung. 1906, über 100 Jahre später wurden künstliche Ultraviolett–Strahlen industriell hergestellt um sie medizinisch zu nutzen. Man entdeckte, dass die Ganzkörperbestrahlung mit UV–Licht neben Hautreaktionen auch Auswirkungen auf das gesamte Befinden der Patienten hatte. Diese positiven Wirkungen des Lichtes beruhten auf der Bestrahlung des Patientenblutes mit UV–Licht durch die Haut hindurch. Das veranlasste einige Ärzte in Deutschland und Amerika Geräte zu entwickeln, mit denen das Blut des Patienten entnommen, direkt mit dem Licht bestrahlt und dem Patienten wieder zugeführt werden konnte. Damit machten sie erstaunliche Erfahrungen: Durch eine Verbesserung der Mikrozirkulation von Herz, Gehirn, Beinen und Augen konnten durchblutungsbedingte Erkrankungen besser behandelt werden als mit Medikamenten. Die Wirkung des UV-Lichtes auf die im Blut befindlichen Abwehrzellen bewirkt eine Simulation des körpereigenen Immunsystems, dadurch können Entzündungen mit Viren und Bakterien erfolgreich behandelt werden und nebenwirkungsreiche Medikamente überflüssig werden. Diese Erfahrungen wurden auch bereits in der Mitte des letzten Jahrhunderts gemacht, zu einer Zeit bevor Antibiotika als Medikamente zur Verfügung standen.
In den USA, der Bundesrepublik Deutschland, sowie in der früheren DDR und Sowjetunion entstanden Ärztegesellschaften zur Förderung der UVB, die die UV-Bestrahlung des Blutes unter anderem bei folgenden Krankheiten einsetzen: akute, verschleppte und chronische Infektionskrankheiten, Bluthochdruck, Asthma Bronchiale, Herz- und Gehirndurchblutungsstörungen, Allergien, Augen- und Innenohrerkrankungen sowie Gelenkerkrankungen.

 

UVB: Die Ultraviolettbestrahlung des Blutes (s.Abb)

Bei der UVB handelt es sich um eine Bestrahlung des Blutes mit ultraviolettem Licht. Dies bewirkt eine Verbesserung der Fließeigenschaft des Blutes, ohne das eine Zugabe von chemischen Medikamenten erfolgt. Weiter verbessert sich die Sauerstoffaufnahme der Zellen, weil das gute UV-Licht einer Verklebung der roten Blutkörperchen entgegenwirkt und diese sich so frei bewegen und mehr Sauerstoff aufnehmen können. Bis in die 80er Jahre wurde die UVB vom russischen Gesundheitsministerium offiziell zur Behandlung von Durchblutungsstörungen und schweren Infektionen empfohlen.

Viele Krankheiten, besonders chronische Leiden, gehen mit Durchblutungsstörungen und Sauerstoffmangel einher. Bei manchen Erkrankungen wie der arteriellen Verschlusskrankheit der Beine, der koronaren Herzerkrankung oder Hirndurchblutungsstörungen bis zum Hirnschlag sind diese Zusammenhänge auch für den Laien leicht nachvollziehbar. Aber auch Migräne, depressive Verstimmung, Konzentrationsschwäche, Schlaf-, Seh- und Sensibilitätsstörungen können Folgen von Durchblutungsstörungen sein.
Von immenser Wichtigkeit ist auch die gute Wirkung der UVB bei Abwehrschwächen gegen Infektionen und die Stabilisierung vor und nach Operationen, vor/während oder nach Chemotherapien und Bestrahlungen. Sie ist in der Lage die Nebenwirkungen von Chemotherapie und Bestrahlungen zu mindern.

Wirkungsweise:

1. Verbesserung der Mikrozirkulation in allen Organen

2. Verbesserung der Sauerstoffversorgung der Zelle

3. Verbesserung des Energiehaushaltes der Zelle durch eine gesteigerte             Sauerstoff-Ausnutzung

4. Erhöhte Aufnahmefähigkeit von Mikronährstoffen

5. Erhöhter Abtransport von Schlacken und Säuren

6. Verminderung freier Radikaler und oxidativem Stress


Durchführung:

Es werden 50 ml Blut über ein steriles geschlossenes System entnommen und zweimal an einer energiereichen Ultravioletten-Lichtquelle mit einem ganz bestimmten Wellenspektrum vorbeigeleitet und schließlich auf gleichem Weg dem Körper wiedergegeben. Der gesamte Zeitaufwand beträgt etwa 10 Minuten. Dabei entstehen so genannte aktivierte Sauerstoffstufen, welche eine starke biologische Wirkung haben und eine Vielzahl von Körperfunktionen und Stoffwechselvorgänge beeinflussen. Diese Wirkung dauert auch nach der Behandlung noch eine ganze Weile an. Die UVB hat also einen Langzeiteffekt!