Donnerstag, 21.09.17
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Grosse Akupunkturstudie belegt Wirksamkeit (Juni 05)

Akupunktur wirkt, ist sicher und erhöht die Lebensqualität! Zu diesem Schluss kamen die Wissenschaftler der Berliner Charite, nachdem sie über drei Millionen Akupunktur-Behandlungen ausgewertet haben.

Da viele Patienten die Akupunktur wünschen und die Weltgesundheitsorganisation WHO die Nadeltherapie bei 54 verschiedenen Erkrankungen als ergänzende therapeutische Maßnahme für sinnvoll erachtet, hat die Techniker Krankenkasse Ende 2000 ein „Modellvorhaben Akupunktur“ begonnen. Im Rahmen der noch bis 2008 laufenden Studie, an der inzwischen 12 weitere Krankenkassen teilnehmen, sind bisher deutschlandweit über 360'000 Patienten behandelt worden.
Nach der Akupunkturbehandlung berichteten beispielsweise neun von zehn Allergiker sowie drei von vier Patienten mit Kopf- oder Lendenwirbelsäulenschmerzen, ihnen würde es besser gehen. Asthma, Arthrose-, Halswirbelsäulen- oder Menstruationsbeschwerden besserten sich bei vier von fünf Probanten durch die Nadelbehandlung.

Fazit: von den Studienteilnehmern, die zusätzlich zu einer herkömmlichen Behandlung (z.B. Schmerzmedikation) eine Akupunkturserie erhielten, berichteten zwischen 73 und 90% von einer Besserung und diese positiven Effekte blieben über ein halbes Jahr bestehen.
Nur jeder zehnte Patient gab an, Nebenwirkungen der Akupunktur beobachtet zu haben. In den meisten Fällen waren es Blutungen oder Blutergüsse an den Einstichstellen die wenig belastend sind; schwere Nebenwirkungen wurden nicht dokumentiert.

Die Reizung von Akupunkturpunkten gehört zu den ältesten Heilmethoden auf der Welt und wird schon seit Jahrtausenden von erfahrenen Naturheilkundlern angewandt. Durch Einstiche an genau festgelegten Punkten können Störungen im Körperinneren gelindert und beseitigt werden. Diese Punkte liegen alle auf Leitlinien, die als Meridiane bezeichnet werden. In Ihnen kreist die Körperenergie und bei Organschwächen oder Erkrankungen des Organismus kommt es zur Blockade und zur Unterbrechung dieses Flusses. Somit wird verständlich, dass auch fern vom Ort eines Schmerzgeschehens gelegene Akupunkturpunkte in der Behandlung eine Rolle spielen können. Denn häufig muss der Therapeut energetisch den gesamten Meridian als Funktionskreis stabilisieren (und nicht nur eine kleine lokale Stelle), um wirkungsvoll eine Krankheit zu bekämpfen.