Mittwoch, 20.09.17
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Entschlackung – muss das sein?

Das Wort Verschlackung löst bei den Menschen die unterschiedlichsten Reaktionen aus. Während in der Naturheilkunde Entschlackungsmaßnahmen einen großen therapeutischen Stellenwert einnehmen herrscht es auf Seiten der „Schulmedizin“ die Auffassung, es gäbe keine Schlacken. Hierzu die Erklärungsmechanismen der Verschlackung:

Die einzelne Zelle im Körper hat keinen unmittelbaren Kontakt zu den Blutgefäßen. Zwischen den Zellen und den Blutgefäßen liegt die sogenannte Matrix - die mit einem feinen Sieb vergleichbar ist - durch dieses Sauerstoff und Nährstoffe, welche für die Zelle bestimmt sind, hindurch wandern müssen. Dasselbe gilt für Abfallprodukte aus dem Zellstoffwechsel (z.B. Harnsäure, Lactat, CO2), denn diese müssen ebenfalls durch diese Zwischenzellsubstanz diffundieren um vom Blut- und Lymphsystem aufgenommen und über die Entgiftungsorgane Niere, Leber, Lunge und Haut ausgeleitet zu werden. Ist das Sieb der Matrix durch Stoffwechsel-, Nahrungs- oder Umweltgifte überfordert, so spricht man von „Verschlackung“. Nach naturheilkundlichem Verständnis liegt in dieser Verschlackung die Ursache für die meisten Zivilisationskrankheiten begründet. Eine mit schädlichen Stoffen überlastete Matrix ist somit oftmals die Ursache für Schmerzen, Verschleißerkrankungen, Durchblutungsstörungen, Allergien, u.v.m.
Die Unterstützung des Körpers bei der Ausscheidung von „Schlacken“ dient – sofern keine Beschwerden bestehen – der Gesunderhaltung des Menschen. Viele machen regelmäßig den Frühjahrsputz im Haushalt und fahren mit ihrem Auto zur Inspektion; das Bewusstsein das diese Pflege auch der Gesundheit zukommen müsste fehlt allerdings weitgehend.

Die Entgiftung der Matrix ist umso wirkungsvoller, je individueller und patientenangepasster sie durchgeführt wird. Doch die entschlackenden Naturheilverfahren wie z.B. homöopathische Entgiftungstherapien, Heilfasten, Darmspülungen, Baseninfusionen, uv.m. sind nicht nur zur Vorbeugung geeignet; sie können auch bei schweren und langwierigen Beschwerden als Therapiemaßnahmen eingesetzt werden.