Montag, 25.09.17
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Schwermetallintoxikationen

Schwermetalleinlagerungen im Organismus können buchstäblich das Leben erschweren. Wir leben in einem Zeitalter der Vergiftungen: die Luft, das Trinkwasser und unsere Nahrungsmittel sind Schadstoff- und Schwermetallbelastet. Zusätzlich können auch Medikamente und Zahnfüllungen giftige Substanzen enthalten. Die Grenzwerte für das Trinkwasser in Deutschland liegen zum Teil 300% höher als wie von der WHO empfohlen und ändern sich fortlaufend. Als Beispiel: Deutsche Grenzwerte für Blei im Trinkwasser bis 01.12.2003 40 µg/l; seit dem 01.12.2003 25 µg/l; ab dem 01.12.2013 10 µg/l. Was kann man da noch glauben?
Zu den Schwermetallen gehören: Blei, Quecksilber, Aluminium, Cadmium, Nickel, Palladium, Uran, Caesium, Thallium, Barium, Silber und Titan. Außerdem können auch sogenannte Spurenelemente, die in geringen Mengen wichtige Funktionen im menschlichen Organismus erfüllen, giftig werden, wie z.B. Kupfer, Zink, Selen und Mangan.
Man geht davon aus, dass ein Europäer pro Tag 200 µg Blei, 50 µg Cadmium, 11 µg Arsen sowie eine Vielzahl weiterer Metalle zu sich nimmt. Laut Experten stellen diese Mengen kein Risiko für einen gesunden Menschen dar. Leider gibt es keine Angaben über die Summation der verschiedenen Schwermetalle und der damit entstehenden Toxizität, sondern es gelten nur Grenzwerte für jedes einzelne Metall. Außerdem hat jeder Mensch eine unterschiedliche Entgiftungsfähigkeit über die Nieren, die Leber, den Darm und die Lymphe und somit eine individuelle Einlagerungstendenz toxischer Stoffe.
Auch Lebensmittelunverträglichkeiten wie z.B. die Milchallergie verändern die Darmschleimhaut insofern, dass grobe Moleküle wie Schwermetalle, die normalerweise ausgeschieden werden, durch die Schleimhaut diffundieren und ins Blut gelangen können.   

Schwermetallintoxikationen treten kaum als akute Vergiftungen zu Tage, sie verlaufen in den meisten Fällen chronisch und über Jahrzehnte. Denn Schwermetalle lagern sich im Binde- und Nervengewebe, Knochenmark, Nieren, Leber und Gehirn ein und sind mitverantwortlich für Allergien, Depressionen, chronische Kopfschmerzen, Durchblutungsstörungen, ungewollte Kinderlosigkeit, Parkinsonoid, Nervenschmerzen und –lähmungen, chronische Infekte, Burn-Out-Syndrom, Haarausfall, Blutarmut, chronische Erschöpfung, Schilddrüsenerkrankungen, u.v.m.

Inzwischen werden einzelne Schwermetalle als kanzerogen bezeichnet, was bedeutet, dass eine Vergiftung Krebs auslösen kann; bei Nickel zum Beispiel das Prostatakarzinom.
Zusätzlich bilden Schwermetalle ein „Erregermilieu“ im Körper; das Zellmilieu wird so verändert, dass Bakterien, Viren und Pilze sich ansiedeln können und zu langwierigen und schwer zu therapierenden Infektionen führen. Wie Professor Enderlein schon sagte: „der Erreger ist nichts – das Milieu ist alles!“
Schwermetalle können auch so genannte Therapieblockaden bilden. Wenn naturheilkundliche Medikamente, Homöopathika und Therapien nicht den gewünschten Erfolg bringen, sollte nach Schwermetallintoxikationen gesucht werden, denn diese können Enzyme und körpereigene Wirkungskreise blockieren.

Laut IBCMT (International Board of Clinical Metal Toxicology) können nur Chelatbildner Schwermetalle ausleiten. Homöopathika, Phytotherapeutika, energetische Therapieformen, Algen, Fußpflaster, chinesische Kräuter, usw. können nachweislich keine Schwermetalle entgiften. Im Gegenteil: gerade Algen und chinesische Kräuter sind leider oft Schadstoffbelastet und führen dem Körper Schwermetalle zu.
Zu den bisher bekannten Chelatbildner gehören u.a.: Vitamin C; Selen; Zink; DMPS; Zink-Trinatrium-Pentetat (ZnDTPA); Ditripentat (CaDTPA); Dimercapto-Bernsteinsäure (DMSA); D-Penicilinamine; NaEDTA; CaEDTA.
Allerdings kann nicht jeder Chelatbildner jedes Metall binden und ausleiten sondern nur selektiv wirken. Deshalb steht vor der Behandlung immer erst die Diagnostik und Bestimmung der Schwermetallintoxikation anhand von Urin-, Blutuntersuchung und/oder Haarmineralanalyse.

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