Praxis für Naturheilmedizin               Esther Trottmann

Baunscheidt

Baunscheidtieren wird auch als „die Akupunktur des Westens“ bezeichnet. Anhand eines Metallrollers mit Spikes wird die Haut oberflächlich angeritzt und anschließend wird ein Reizöl einmassiert. Dadurch verbessert sich die Mikrozirkulation und eingelagerte Säuren und Schlacken können über die entstandenen Pusteln abfließen.
Früher war das Baunscheidt-Öl mit Krötengift versetzt; dadurch bildeten sich große Eiterpusteln mit eventuell entstehender Narbenbildung. Inzwischen ist die Zusammensetzung des Öls abgeändert und es entstehen nur noch kleine Quaddeln, die keine Narben bilden.
Baunscheidt verbessert die lokale Durchblutung, erhöht den Lymphabfluss, aktiviert das Immunsystem und es entsteht eine wohlige Wärme mit Juckreiz für einige Stunden.